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Atomkraftwerk Philippsburg 1 - Radioaktivität lässt sich nicht abschalten!

Weiterlesen: Erörterungstermin und geplante Abriss-Genehmigung – so nicht!Am 14.07.15 führt das Umweltministerium (UWM) den Erörterungstermin zu den Einwendungen in Philippsburg durch. Mit ihnen wurden inhaltlich zahlreiche grundsätzliche Kritikpunkte am geplanten Verfahren vorgebracht, die ausgelegten Unterlagen als mangelhaft kritisiert.

Das UWM führt den Erörterungstermin ohne eine sachliche Prüfung der Einwen-dungen durch. Weder EnBW noch das UWM gehen inhaltlich auf die Kritik ein. Weitere Unterlagen werden nicht ausgelegt. Die Einwender/innen sollen lediglich ihre bereits schriftlich eingereichte Kritik erneut mündlich vortragen können. So ist der Erörterungstermin zum Abriss des AKW Philippsburg 1 eine Farce.

Weiterlesen: Erörterungstermin Abriss AKW Philippsburg IIm Juli findet der sogenannte Erörterungstermin zur ersten Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (SAG) für den älteren Block des AKW Philippsburg statt. Das ganze am Dienstag, den 14. Juli ab 10:00 Uhr in der Bruhrainhalle Huttenheim, Am Schulplatz 6, 76661 Philippsburg.
Die Anti-Atom-Initiative Karlsruhe lädt ab 08:30 Uhr zu einer angemeldeten Kundgebung vor der Halle ein, um den Protest sichtbar zu machen. Sie lädt alle, die eine Einwendung gemacht haben, dazu ein, trotz der Kritik an diesem Verfahren am Erörterungstermin teil zu nehmen und sich zu beteiligen. Informationen dazu hier.

Der Erörterungstermin zur 1. SAG für das AKW Neckarwestheim I am 16. Juni 2015 fand ohne die Standort-Initiativen statt. Diese hatten die Erörterung als Farce abgelehnt  und stattdessen eine echte und alternative Erörterung vor der Halle durchgeführt.

(15.04.2015, Presseinfo des BUND) Zum Abriss des Atomkraftwerks Philippsburg 1 (KKP1): Schutz vor radioaktiver Strahlung muss oberste Priorität haben - Bürgerinnen und Bürger zeigen sich besorgt und reichen Einwendungen ein

Stuttgart. Der Landesverband Baden-Württemberg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 15. April dem Umweltministerium in Stuttgart 1927 Einwendungen zum geplanten Abriss von Block 1 des Atomkraftwerks in Philippsburg (KKP 1) übergeben. Das Umweltministerium entscheidet als Atomaufsichtsbehörde in den kommenden Monaten über die von der EnBW Kernkraft GmbH gestellten Anträge zum Rückbau des Atomreaktors. Der BUND, Bürgerinnen und Bürger zeigen sich über das geplante Vorgehen besorgt und fordern: Der Schutz vor radioaktiver Strahlung muss oberste Priorität haben.

Einwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zu Stilllegung und Abriss des Atomkraftwerkes KKP 1 in Philippsburg

Radioaktivität lässt sich nicht abschalten

Wir begrüßen die endgültige Abschaltung des Atomkraftwerk Philippsburg 1. Durch die geplante Vorgehensweise beim Abbau sehen wir aber unsere Rechte auf körperliche Unversehrtheit und den Schutz unserer Umwelt bedroht.

Die gesundheitliche Gefährdung durch Strahlung im KKP 1 richtet sich allein nach der Halbwertszeit der vorhandenen Radionuklide. Eine Strahlung bleibt aber auch nach dem Abschalten erhalten – egal, wo das radioaktive Material ist und egal, wie breit es (z.B. nach dem Freimessen) gestreut wird.

Ich erhebe deshalb folgende Einwendungen und Forderungen:

Zu dem beantragten Abriss von KKP 1 in Philippsburg muss vor der Genehmigung durch die Behörden eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt werden. Dazu werden die Antragsunterlagen zeitlich befristet ausgelegt. Bis zum 15. April 2015 besteht die Möglichkeit, Einwendungen beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Kernerplatz 9, 70182 Stuttgart zu erheben.

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